Working Impressions

Keine Magie. Kein Voodoo. Kein Marketing-Märchen.

Die meisten Tonabnehmerhersteller hüten ihre angeblichen „Geheimnisse“ wie einen Schatz. Verständlich – schließlich lebt so manches Marketing von der Vorstellung, dass irgendwo zwischen Magneten, Draht und Wachs eine geheimnisvolle Klang-Zauberei stattfindet.

Bei Bassrefiner sieht das etwas anders aus.

Ich habe kein Interesse daran, Mythen zu pflegen oder Nebelkerzen zu werfen. Deshalb zeige ich Ihnen gerne, wie ein Tonabnehmer tatsächlich entsteht – Schritt für Schritt, vom ersten Magneten bis zum fertigen Pickup.

Die wichtigste Frage zuerst:

Welchen Tonabnehmer möchte ich bauen?

Denn jeder Klang beginnt mit einer Idee.

Je nach gewünschtem Sound wähle ich unterschiedliche Magnetmaterialien aus und kombiniere sie gezielt miteinander. Zum Einsatz kommen unter anderem Alnico-5-Magnete, Ferritstäbe, Ferritkerne, weiche Ferritklingen, Alnico-5-Klingen, FeSi-Klingen oder Stahlstäbe in Verbindung mit Alnico-5- oder Neodym-Magneten.

Keine Zauberformeln. Keine Geheimrezepte.

Nur Physik, Erfahrung und die Leidenschaft, den richtigen Sound zu erschaffen.

Die Herstellung von Tonabnehmerspulen

Seht euch meine hübsche, Schatten-Wickelmaschine an, sieht aus wie ein kleiner Roboter und leistet großartige Arbeit. 
Ein wahres Schmuckstück  – Schatten Modell D 

Abschlussarbeiten – Epoxierung der Tonabnehmer

Da die erste Epoxidschicht, die die Spulen umgibt, extrem dünn ist und ein Austreten von Epoxidharz aus den Löchern für die Polepieces nicht verhindert werden kann, muss die Vorderseite mit einer gut abdichtenden Kupferfolie abgedeckt werden, damit möglichst wenig Epoxidharz auf die Tonabnehmeroberfläche gelangt. Die Kupferfolie wird entfernt, sobald das Epoxidharz etwas ausgehärtet ist.

Der letzte Schliff – hier wird aus gut richtig gut

Bevor ein Bassrefiner-Pickup die Werkbank verlässt, bekommt er seine finale Veredelung. Die Anschlussdrähte werden präzise verlötet, die Kabelabschirmung mit der Kupferschirmung verbunden und jedes Detail nochmals überprüft.

Warum dieser Aufwand?

Weil Brummen, Surren und Einstreuungen auf der Bühne niemand vermisst.

Das Ziel ist einfach: maximaler Sound, minimale Nebengeräusche.

Qualitätssicherungs-Prüfstand – konventionell mit 2 mal 12-fach C-Switches, kombinierbar, mit regelbarer Tonblende, Volume und der bei BASSREFINER üblichen seriell/coil-cut/parallel-Schaltung

endlich verkaufsfertig!!